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:: leuchten in der finsternis 2007 bis 2010 . Progress
Mut
tut gut! und Was
bewegen.... Gesamtlänge 84
Minuten
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Ablauf
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2006 / 2007
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Recherche,
Drehbuch, Fundraising
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Anfang 2007
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Filmpaten
Modellprojekt
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13.03.07
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website start
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Sommer 2007
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Zukunftswerkstatt:
Blumenauer Leuchten in Zusammenarbeit mit MAG's
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2007 / 2008
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Antrag auf
gerichtliche Zuwendungen . Projektmodifizierung
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Mai 2008 / 2009
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Dreharbeiten
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2008 fff.
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Weltwirtschaftskrise
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2009
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Dreharbeiten
& Montage
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Sommer 2009
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Mastering .
Postproduktion
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10.10.2009
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Premiere: Kino im
Münchner Stadtmuseum
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Fakten
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Genre
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Dokumentarfilm .
Langzeitdokumentation . Autorenfilm
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Charakteristik
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unabhängig .
prozessorientiert . kooperativ . verantwortlich . nachhaltig .
selbstbestimmt
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Analyse
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Zusammenhang
zwischen sozialen Hemmnissen und Bildungschancen
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Methode
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work-in-progress
mit Verstand . Herz & Leidenschaft
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Perspektive
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Innenansichten
der ProtagonistInnen
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Ziele
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jungen Menschen Mut machen für Bildung und Ausbildung
<->
bildungs-privilegierten Jugendlichen aufzeigen, wie andere junge
Menschen
in schwierigen
Lebenslagen (über-) leben... (peer to peer communication)
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Laufzeit + Format
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86 Minuten HD 16:9
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Topics
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Bildung |
Ausbildung | Übergang Schule und Beruf | Chancengleichheit |
Gender Identity | Innenansichten | Jugend | Kinderrechte | Recht auf
Bildung und Ausbildung | Bildungspolitik | Soziale Konflikte |
Hauptschule | Alleinerziehende
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Drehgenehmigungen
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840 von
Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten
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Drehtage
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44 Tage .
diskontinuierlich
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Drehorte
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München und
Umland
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Transporte
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überwiegend
öffentlich . Fahrrad . zu Fuß .
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HD-Material
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1,7 GB
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Rohschnitt
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180 Minuten
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Produktion
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mediaedition .
yola kettermann-grimm
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Co-Produktion
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Initiative 21
e.V. vertreten durch die Vorstände:
Alfred Miller .
Brigitte Zwenzner . Angelika Miller
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Mitverantwortlich fühlten wir
uns für
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Zwei
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Menschen mit
einer Krebserkrankung
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Vier
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Menschen mit
Burn-Out
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Drei
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Familiendramen
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Eine
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Traumatische
Hyphäma
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Eine
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Toxikologische
Allergie
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Eine
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Suizidabsicht
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Vier
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Menschen mit
schweren Depressionen
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Vier
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Trennungen
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Drei
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Versöhnungen
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Eine
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Menschwerdung am
28.09.09
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Finanzierung
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Projektidee, Konzeption, Recherche
und Exposé sind Voraussetzungen für eine Koproduktion mit
einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender. Das Exposé wird
mehreren Redaktionen schriftlich vorgestellt und bis zur Bewilligung -
wenn überhaupt - dauert es Monate. Das Drehbuch muss an die
jeweiligen Formate und die Sendeplatzrichtlinien angepasst sein. Eigene
Dokumentarfilmsendeplätze für Jugendthemen gibt es nicht.
Ohne „letter of intent“ der Sendeanstalten ist es
unmöglich, subventionierte Filmförderung zu erhalten. Da
wiederum die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zunehmend
weniger Mittel für Dokumentarfilme bereitstellen (dumping) und
immer mehr Rechte einfordern (buy-out Verträge), kommt es auf dem
Dokumentarfilmmarkt zunehmend zu Engpässen. Alternative
Finanzierungen (Crowfunding) und Weltmarktvertrieb (German
Documentaries) werden bei Dokumentar-Filmproduktionen immer bedeutsamer
(vgl. Carl-A. Fechner http://www.energyautonomy.org/).
Auch bei alternativen und
nicht-kommerziellen Filmvorhaben bestimmt der Bekanntheitsgrad den
Marktwert - dies trifft weder auf die Initiative 21 e.V. noch auf meine
Person zu. So habe ich mich vergeblich um Gelder, die aus gerichtlichen
Strafverfahren stammen und bei diversen Stiftungen um zusätzliche
Projektmittel bemüht. Die in Frage kommenden Stiftungen waren zwar
von der Projektabsicht angetan, arbeiten jedoch ausschließlich
operativ, das heißt, trotz Goodwill fehlen ihnen Finanzmittel, um
außenstehende Projekte zu unterstützen. Die Tatsache, das in
Deutschland der Bildungssektor unterfinanziert und die Fragestellung
des Filmthemas zu beschämend für ein (noch) reiches
Industrieland ist, spielte gleichfalls eine Rolle. Wenn zum Beispiel
aus Geldmangel ein Direktor einer Münchner Hauptschule eine
Catering-Schülerfirma gründet, um das Mittagsessen für
arme Kinder finanzieren zu können, warum also sollte es dann einer
Filmproduktion besser gehen als einer Bildungseinrichtung?
Erst der SZ-Aufruf-Artikel und die
darauf folgende Unterstützung der Filmpaten brachten dann 2007 den
Durchbruch. Mut machten mir auch Alfred Miller, Stefan Roth und
Brigitte Zwenzer von der Initiative 21 e.V. sowie Wolfgang Grimmeisen
und Martin Ludwig in Hinblick auf die Unterstützung seitens
befreundeter Medienschaffenden.
- Kaugummi-Produktion
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Jedes künstlerische Schaffen
braucht ein möglichst unmittelbares Ventil. Wie oft beneide ich
KünstlerInnen, die sich in ihrem Metier unmittelbar und ohne
Umwege, komplizierte Finanzierung, kostspielige Geräte-Technik,
Logistik und langfristige Terminplanungen direkt und unmittelbar
künstlerisch ausdrücken können. Bei :: leuchten in der finsternis führte
die permanente Unterfinanzierung zu ständigen
Kontinuitätsverzögerungen, weil erst mal eigene Filme
verkauft, Leistungen, Termine oder Geld erbeten bzw. abgewartet werden
mussten oder meine Tagwerkleistung mit mindestens 14 Stunden und 7 Tage
Arbeits-Woche einfach nicht ausreichte.
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Eine DokFilmProduktion will und muss
am Puls der Zeit sein, das war bei :: leuchten in der finsternis leider
nicht der Fall. Der Kaugummi-Effekt machte sich noch bei weiteren
Umständen bemerkbar: Man muss sich darüber klar werden: Zeit
ist in unserer heutigen Gesellschaft kostbar und rar, auch für
Kinder, Jugendliche und sogar Menschen im Ruhestand. Die
Handykommunikation lässt uns nur scheinbar die Illusion, immer und
überall erreichbar zu sein und jederzeit kommunizieren zu
können. Besonders Kids wechseln häufig ihre Telefon-Nummern
und E-Mail-Adressen; Mailboxen sind aus Kostengründen selten in
Gebrauch. Umstände, die einen Kommunikations- und Workflow
erheblich erschwerten.
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Bei allen siebzehn-jährigen
Menschen ist das noch-nicht-erwachsen-sein-Leben noch neu und die
Ereignisse, Anforderungen und Gegebenheiten wechseln täglich. Auch
bei meinen Hauptprotagonistinnen: Tanja hat einen extrem langen
Schulweg, Janine muss ihre krebskranke Mutter zur Bestrahlung bringen
oder den Kindergarten ihrer kleinen Schwester putzen und Beide
müssen auf ihre kleinen Geschwister aufpassen. Trotz genauer
Planung und intensiven Absprachen führte dieser Umstand zu
einigen, für mich schmerzhaften, Drehausfällen. Ich konnte
einfach nicht so arbeiten, wie ich es plante und meine
Frustrationstoleranz war überbeansprucht, wenn ich allein mit
präzisem Drehplan, Fragen und Equipment am vereinbarten Drehort
stand.
Exkurs: Ausgleich
Die überwiegend jährlich mit
der „Allianz der Deutscher Produzenten“ neu ausgehandelten
Gagen-Tabellen für Film- und Fernsehschaffende gelten für die
Produktionsdauer der abhängig Beschäftigten. Die
Berufsvereinigung Filmton e.V. appelliert für einen selbstständigen
Aufschlag von 30 % für Freie, also nicht abhängig
Beschäftigte, die auf Rechnung arbeiten. Der Aufschlag ist
betriebswirtschaftlich gesehen sinnvoll, da Freie sich sozialversichern
müssen und ein hohes unternehmerisches Risiko selbst tragen.
Die
Medienbranchen-Realität sieht jedoch so aus: Dumping von Honoraren, Gagen und Dienstleistungen; Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, Unterlaufen tarif-vertraglicher Regelungen, Kürzung von Sozialversicherungsbeiträgen...
Aber auch für die meisten
freien Produzenten ist die Lage bitter und ernst: Sie erhalten von
ihren Auftraggebern für ihre Leistungen immer weniger Geld, was
sich dann wiederum negativ auf die Honorare auswirkt.
Kultur-
und Medienschaffende sind Seismographen unserer Gesellschaft und
bekommen als gesellschaftliche Gruppe zuerst einen destruktiven
Wettbewerb, konjunkturelle Krisen und Inflation zu spüren, wenn
der Volkswirtschaft monetäre Mittel fehlen. Nach meiner Meinung
ist es zu jedoch kurz gegriffen, zu jammern und sich dem Schicksal
ergeben, vielmehr lohnt sich ein Blick auf die eigentlichen Ursachen:
Tatsächliche
Leistungen werden mit erheblichen Steuern (Umsatz- Einkommens-
Gewerbesteuer etc.) belegt, jedoch nekrophil-gierige, leistungslose
Finanztransaktionen bleiben wiederum steuerfrei, sodass der
realen Volkswirtschaft im Umlauf Geldmittel fehlen. Dieser Mangel
bewirkt wiederum eine Einschränkung von gesellschaftlichem
Handeln, nachhaltiger Entwicklung und Fortschritt.
Gewinne werden
rücksichtslos, narzisstisch und egomanisch kassiert, Verluste und
Reparaturen sozialisiert. Das Volumen des OTC-Derivat-Handels der
Hedgefonds und Investmentbanken betrug 2009 weltweit 450 Billionen
Dollar und steigt jährlich rasant an. Der EFSF soll auf bis zu
zwei Billionen Euro gehebelt werden, Geld, das wiederum von Banken und
Versicherungen geliehen werden muss – eine unvorstellbare Summe,
hinter der Steuerzahlungen und damit reale menschliche
Arbeitsleistungen der Mehrheit der Bevölkerung stehen.
Beispiel
Banken: Die Deutsche Bank erwartet trotz Eurokrise für das Jahr
2011 zehn Milliarden Euro Gewinn; davon stammt zwei
Drittel aus dem Investmentbanking, trotzdem werden 500 Stellen bis Mai
2012 gestrichen.
Beispiel Investmentbanker:
Eine Studie der Universität St. Gallen aus diesem Jahr weist nach,
das sich Aktienhändler noch rücksichtsloser und manipulativer
als Psychopathen verhalten.
Wenn im Derivathandel Wetten
auf den Ruin eines Unternehmen oder eines Staates abgeschlossen werden
können, die Gewinne leistungslos kassiert und dabei die Verluste
sozialisiert werden, spätestens dann sollten wir uns klar machen,
dass es sich hierbei um einen erbitterten, unsichtbaren, gnadenlosen
weltweiten Krieg gegen alle Lebewesen, die Gesellschaft und
Umwelt handelt.
- Produktions-Fazit
- Auch wenn die Koproduktion
mediaedition und Initiative 21 bei dem Filmprojekt
:: leuchten in der
finsternis weder Aufwandsentschädigungen, Honorare,
Gehälter noch sonstige Arbeitsentgelte bezahlen konnte, so bin ich
der festen Überzeugung, das alle Tätigkeiten und Leistungen
fair und gerecht bezahlt werden sollen. Anderen Produktionen und
Crowdfunding-Projekten möchte ich also an dieser Stelle
eindringlich raten, ihr Team und Dienstleister gerecht zu behandeln
und fair zu bezahlen.
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Ich selbst bin für die
Unterstützung und das Wohlwollen meiner KollegInnen zutiefst
dankbar und habe immer darauf geachtet, dass ein gearteter Ausgleich
/ Tausch stattfindet. Die ersten beiden Teile von :: leuchten in der
finsternis waren und sind eine
Ausnahmeproduktion.
- Mit der Unterstützung aller
Beteiligten konnte ein Dokumentarfilm realisiert werden, der einen
einzigartigen, unvoreingenommenen Blick auf unsere Zeit und
Wirklichkeit vertieft und jungen Menschen, trotz sozialen Hemmnissen,
Mut machen kann für mehr Bildung und Ausbildung.
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