dankeschön . thank you .
Grazie! .
ευχαριστώ (griechisch) .
Çok teşekkür ederim! (türkisch) . あ りがとう (有り難う; 有難う)
(japanisch) . merci (französisch und bayerisch)
DANKESCHÖN an
unsere Filmpaten & Filmteam
ulrich beseler
dr. thomas buchheim
gabriele cordes
dr. martin und dorothee geisbauer
oliver herbrich
ursula latka-kiel
sabine luksch
günther meyer
prof. dr. sabine pankofer
heidi rauch
hansjörk- tarantik
alfred miller
stefan roth
gregor steinberger
brigitte zwenzner
initiative 21 e.v.
martin ludwig & team
kameraverleih ludwig
robert wöhrl
panasonic
avid technology
johannes gulde
terra
media corp.
claus strigel
denkmal film
georg hongdobler
rainer kühn
www.myspace.com/rainerkuehn filmkomponist
wolfgang grimmeisen
susanne strobel
www.grimmeisenundstrobel.de
::
Filmteam
realisation kamera ton montage produktion
yola kettermann-grimm
kamera
schülermesse huber hörlein
michael reim
musik rainer kühn
finish & master susanne strobel
wolfgang grimmeisen
produktion
yola grimm mediaedition
initiative 21
:: leuchten in der finsternis
::
Aufruf: Filmpatenschaft übernehmen!
Fördern
Sie mit einer Filmpatenschaft die Herstellung des Dokumentarfilms
Leuchten in der Finsternis über die Bildungs- und
Ausbildungssituation und die daraus resultierende, prekäre
Lebenssituation von Hauptschülerinnen und -schülern.
Darüber hinaus beleuchtet der DokFilm auch die Suche nach neuen
Handlungs- und Hilfsmöglichkeiten.
Endstation
Hauptschule? Deutschland ist Exportweltmeister und gehört zu den
acht führenden Industrienationen der Welt. Das Land der Dichter
und Denker hat jedoch einen eklatanten Bildungs- und
Ausbildungsnotstand mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit in einem
erodierendem Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt. Die
Einführung von Studiengebühren in fast allen
Bundesländern erhöht den Druck auf dem Ausbildungsmarkt.
Trotz, gerade erst verlängertem, „Ausbildungspakt“
finden überwiegend Jugendliche mit Hauptschulabschluss kaum eine
Lehrstelle. Für Hauptschüler werden mit 14 Jahren die Weichen
gestellt, ob sie zum Qualifizierten Hauptschulabschluss zugelassen
werden oder nicht - in den letzten Jahren immer weniger. Nach nur neun
Schuljahren, also 15jährig, werden die Jungen und Mädchen in
das hart umkämpfte (Arbeits-) Leben entlassen. Kinder sollten
entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten das Recht auf
Bildung haben, doch ist die reguläre Bildung für
sozialschwache Kinder mit 15 Jahren schon vorbei?
Eine
OECD-Studie, der UN-Sondergesandte Vernor Munoz und die zweite
PISA-Studie stellten fest, dass, besonders in Deutschland, die soziale
Herkunft die Bildungs– und Ausbildungsmöglichkeiten junger
Menschen determiniert. Bereits eine Neunjährige erkennt ihre
Perspektive als Hauptschülerin: „Dann ist es AUS mit meinem
Leben!“.
Bei jungen Menschen führen Arbeitslosigkeit, Armut, schwierige
Familiensituationen, permante finanzielle und soziale Unterversorgung,
Wohnen in sozialen Brennpunkten, Fehlen eines eigenen Zugangs zu
Computer und Internet, scheinbar heile Medien- und Konsumwelt zu einer
großen Perspektivlosigkeit und einem starken Gefühl des
Ausgeschlossenseins und der Teilhabelosigkeit.
Leuchten in der Finsternis wird vier junge Menschen (w + m deutsch, w +
m mit Migrationshintergrund) in dieser schwierigen Lebenslage
porträtieren und nach Bildung, Ausbildung, Förderung,
Anforderungen, Bedürfnissen, sozialem Umfeld, Eigenverantwortung,
Partizipation, Chancengleichheit, Ausgrenzung, Akzeptanz, Realität
und Illusionen fragen. Der Dokumentarfilm beleuchtet auch ihre
Selbsterkenntnisse über die Nutzung eigener Fähigkeiten und
Selbstbestimmung. Im Laufe der Filmarbeit wird über diese
kooperative Reflexion hinaus nach neuen Lösungsansätzen,
kreativen Hilfsmöglichkeiten und einem gerechtem Defizitausgleich
gesucht.
In diesem kooperativen Dokumentarfilmvorhaben haben die Jugendlichen
die Chance, sich selbst zu artikulieren (Innenansichten) und
Hilfsmöglichkeiten zu reflektieren (Perspektiven). Mit der
Teilnahme an Leuchten in der Finsternis werden sie ihre Probleme einer
breiteren Öffentlichkeit exemplarisch darlegen und so zu einem
qualitativ neuen sozialen Dialog beitragen. (yo)
Das
Filmvorhaben Leuchten in der Finsternis wurde der Initiative 21 von
yola grimm vorgestellt und wird vom Verein aufgrund der inhaltlichen
Brisanz und innovativen Umsetzung gefördert. Der Dokfilm wird von
yola grimm realisiert und produziert; sie arbeitet seit über
zwanzig Jahren als Filmprofi und erhielt für ihre Filmwerke
zahlreiche Auszeichnungen und Preise (www.mediaediton.de)
Finanziert wird der Dokumentarfilm Leuchten in der Finsternis mit
ehrenamtlichen Eigenleistungen von yola grimm und der Initiative 21,
sowie dem Goodwill von Mediengestaltern und Filmpatenschaften
engagierter Menschen.
Eine
Filmpaten-Spende ist steuerlich abzugsfähig, denn die Initiative
21 für innovative Kunst und Inhalte ist wegen der Förderung
von Kunst und Kultur anerkannt. Auf Wunsch werden Sie über den
Verlauf des Filmvorhabens informiert, im Filmabspann öffentlich
genannt und zur Premiere des DokFilms eingeladen. Die Filmpaten-Spenden
für Material-, Fahrt-, Transport-, Verköstigungskosten,
Versicherungen, Aufwandsentschädigungen werden eins zu eins
für das Filmprojekt Leuchten in der Finsternis verwendet.
Leuchten in der Finsternis hat eine geplante Filmlänge von etwa 90
Minuten und wird voraussichtlich 2008 fertig gestellt. Der Film kann
dann auf Filmfestivals, in Lichtspielhäusern und im
nicht-kommerziellen, deutschsprachigen Abspielräumen gezeigt
werden (Schulen, Bürgerhäuser, Kultur- und
Freizeiteinrichtungen, Initiativen, Bildstellen ... ). Ebenso wird der
Dokumentarfilm auf DVD verfügbar und zu sehen sein (Vertrieb:
mediaedition).